
| > Höhepunkte > Tagebuch > Album > Gästebuch Die Überquerung der Vercors-Hochebene (Teil 1)
![]() ![]() Auch Esel lieben die Bequemlichkeit. Anfangs wollten sie auf dem immer steiniger werdenden Weg nicht vorwärts gehen. Als
die Strasse in einen schmalen, steinigen Pfad überging,
waren wir praktisch alleine unterwegs. Kein Laut war mehr zu
hören, nur die weichen, sanften Schritte unserer schwer
beladenen treuen Esel.
Endlich wurden unseren Vorstellungen von einer Bergtour Wirklichkeit. Aladin und Joggi hatten jedoch andere Vorstellungen. Anfangs mussten wir sie bei der geringsten Steigung anfeuern. Allmählich gewöhnten sie sich aber an die veränderten Verhältnisse und zeigten fortan über das ganze Plateau wahre Sonderleistungen. Wald, Wald und nochmals Wald. So zeigte sich uns der Vercors am Nachmittag der ersten Plateau-Etappe. Wir marschierten stundenlang bei stahlblauem Himmel im Schatten. Der Weg war gut markiert, sodass wir kaum nach der Karte gingen, denn sie zeigte sowieso nur eines: Wald. Wir waren deshalb sehr überrascht, als wir unverhofft vor der Lichtung standen, auf welcher die Cabane de la Carrette zu sehen war, unser Ziel des Tages.
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