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Die Überquerung der Vercors-Hochebene (Teil 1)
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Endlich eine Quelle

Am Morgen des dritten Plateau-Tages zeigten uns Johan und Anita, zwei ortskundige Holländer, die mit uns zusammen in der Cabane übernachteten, eine fliessende Quelle. - War das ein Erlebnis! Nach 2 Tagen Wasserrationierung konnten wir wieder nach Herzenslust trinken, die Flaschen füllen und uns waschen. Aladin und Joggi bekamen zweimal eine Extraportion vorgesetzt. Wir haben die zwei noch nie so gierig trinken gesehen.
Nach dem gestrigen, wilden Aufstieg befanden wir uns jetzt auf dem wirklich flachen Teil des Hochplateaus. Die Vegetation wandelte sich allmählich zu einer zauberhaften Parklandschaft. Die zwei Holländer versicherten uns, dass der Weg jetzt immer breiter und schliesslich zu einem Fahrweg werde. So war es dann tatsächlich. Vermutlich hatten wir das schlimmste überstanden. Es muss ja nicht immer Nervenkitzel sein. Besinnlichkeit war jetzt angesagt. Wir konnten die wildromantische Gebirgslandschaft geniessen, denn nichts störte uns. Kein Geräusch, kein einziger Zeuge der Zivilisation. Nur Natur, Natur und nochmals Natur. Hinter mir ertönten lustige Lieder oder eintöniges Gemurmel wenn Arvo im Gehen rechnen lernte. Endlich hatten wir wieder Zeit füreinander und für schöne Gedanken. Entspannung inmitten einer intakten Natur setzt heilende Energie frei und erweitert das Bewusstsein. Wir genossen es, ganz einfach Teil der Schöpfung zu sein. Als wir am Abend die Cabane de Pré Peyret erreichten, war sie schon voll besetzt, sodass wir auf dem Dachboden schlafen mussten. Unter den vielen Berggängern setzte ein reger Erfahrungsaustausch ein, der dazu führte, dass wir von einem Weg nach Chichillanne hörten, der für Esel bequemer sei als der von uns damals getestete. Wir entschlossen uns, morgen diesen zu nehmen und gingen schlafen.

Wunderbare Parklandschaft

Arvo mit Spazierstock
Endlich konnten wir aufatmen. Bei dieser Gelegenheit etwas Werbung: besuche die Rubrik natura immobilia

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Die Eselreise in die Provence